05.08.2014 · Bahn Unterwegs

Die Bahn und die kleinen Festplatten

Die Bahn ist für mich ein oft verwendetes Reisemittel. Sowohl zu meinen Einsätzen bei STAR FM in Berlin als auch zu privaten Reisen nach Nürnberg nutze ich das Angebot der DB. Gelegentlich fahre ich auch zu SPORT1 nach München mit der Bahn.

Dabei buche ich fast ausschließlich online. Ich habe also einen Account und meine Präferenzen dort hinterlegt. Dachte ich jedenfalls. Denn wenn ich mich am Notebook oder in der Firma einlogge und auf mein Reiseprofil zugreifen möchte, bin ich aufgeschmissen. Das gilt auch für einst hinterlegte, präferierte Strecken. Auf anderen Rechnern muss ich immer bei Null anfangen.Die Deutsche Bahn erklärte mir via Twitter, die Daten würden via Cookies gespeichert werden. Das bedeutet also, dass diese nur auf dem entsprechenden Rechner lokal gesichert werden. Ich halte diese Methode für unproduktiv und absolut kundenunfreundlich und teilte dies via Twitter mit. Die Begründung, weshalb die Bahn das so abwickelt, folgte sogleich:

@Konni Die Datenmengen von allen Kunden sind zu groß, um Sie auf Servern zu speichern. Die meisten User haben nur ein Rechner/Laptop. /no

— DB Bahn (@DB_Bahn)
5. August 2014

Ich staunte nicht schlecht, als ich diese Antwort bekam. Mit welcher Serverkapazität arbeitet die Deutsche Bahn denn, wenn sie nicht einmal Daten gespeichert bekommt, die jeder Browser im Vorbeigehen hinterlegt? Und in welcher Welt lebt der Bahn-Konzern, wenn er davon ausgeht, die meisten Menschen hätten nur einen Rechner oder Laptop?  Haben die sich schon einmal mit ihren Geschäftsreisenden unterhalten? Was ist überhaupt mit Tablets?

@DB_Bahn Ernsthaft? Wenn ihr diese Kleinstmengen an Daten nicht sichern könnt, habt ihr ein tatsächliches Problem mit eurer EDV, sorry.

— Konstantin Winkler (@Konni)
5. August 2014

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